Überwintern mit dem Wohnmobil in Spanien und Portugal im Winter 2025/2026Den Winter wollen wir wieder mal im Westen der iberischen Halbinsel verbringen. Bei kalten Nächten bis minus 7 Grad durchqueren wir Frankreich und bleiben einige Tage an der relativ milden baskischen Küste. Dann geht es in wenigen Etappen an die Costa de la Luz - die Küste des Lichts im Westen Andalusiens. Als wir das Guadiana-Tal zwischen Spanien und Portugal erreichen wird das Wetter immer schlechter. Unglaubliche Regenmengen führen in großen Teilen Portugals und Andalusiens zu Überschwemmungen mit Toten, Verletzten sowie Zerstörungen von Straßen und Gebäuden. Pomarão am Rio Guadiana müssen wir wegen Hochwassergefahr verlassen und erleben mit, wie 24 Stunden nach unserem Besuch ein Restaurant unter Wasser steht. Sturmwarnungen bis 110 km/h treiben uns immer wieder zur Suche nach windgeschützten Plätzen. So beschließen wir Anfang Februar, in den Nordosten Spaniens nach Katalonien umzuziehen. Wir kommen gerade rechtzeitig, um in Palamós und einige Tage später in Llagostera die Karnevalsumzüge mitzuerleben - 80 Jahre Rock- und Popgeschichte werden hier musikalisch geboten als Hintergrund zu Tanzvorführungen in tollen Kostümen. Die Küste der Costa Brava und die Mittelgebirge dahinter mit grünen Bergen, Wiesen und Feldern locken uns zu etlichen Wanderungen. Natürlich besuchen wir auch schöne Orte an der Küste und im Hinterland.
Den wetterbedingt ungewöhnlichen Verlauf unserer Reise zeigt diese Karte auf Google Maps: Hier geht es zu den einzelnen ausführlichen Teilen dieses Reiseberichtes: Teil 1: Von Norddeutschland durch Holland, Belgien und Frankreich an die Küste des spanischen BaskenlandsBei kalten Nächten bis minus 7 Grad durchqueren wir Frankreich und bleiben einige Tage an der relativ milden baskischen Küste. Unser erstes Ziel ist Mutriku. Die Berge fallen an der Küste des spanischen Baskenlandes steil ab zum Meer. Die Orte liegen in engen Tälern und es gibt Buchten mit schönen Sandstränden. Bevor wir entscheiden, ob es weiter nach Westen bis Galicien oder zunächst nach Süden bis Andalusien geht, besuchen wir noch Ondarroa und die schöne gemütliche Küstenstadt Lekeitio.
Teil 2: Von der Küste des Baskenlands quer durch Spanien an die Küste AndalusiensAufgrund der Wetterprognose fahren wir von der spanischen Nordküste im Baskenland an die Atlantikküste im Südwesten Andalusiens. Wir verbringen zwei Tage im sehr interessanten und sehenswerten Naturpark Los Barruecos. Dann stehen uns die schwersten Tage bevor, die wir jemals auf einer Reise erlebt haben - wir müssen uns für immer von unserer Hündin Bella verabschieden. Auf einem Parkplatz bei Ayamonte bleiben wir drei Tage bei überwiegend sonnigem Wetter am Strand.
Teil 3: In Andalusien an der Costa de la Luz zwischen Ayamonte/ Isla Canela und MatalascañasWir bleiben eine Woche im westlichsten Teil Andalusiens an der Costa de la Luz zwischen der Grenze zu Portugal und dem weitgehend menschenleeren Touristenort Matalascañas in Naturpark Doñana. Während in großen Teilen Spaniens und Portugals Sturm und Regen die Freude der Überwinterer und der Einwohner trüben werden wir hier überwiegend von der Sonne verwöhnt. Selbst an der üblicherweise sonnigen Algarve auf der anderen Seite der Grenze scheint das Wetter erheblich schlechter zu sein.
Teil 4: Im Westen Andalusiens in La Palma del Condado und an der Costa de la Luz in IslantillaZur Abwechslung von Strand und Meer fahren wir in die schöne Kleinstadt La Palma del Condado. Dann beunruhigen uns Sturmwarnungen bis 100 km/h. Wo finden wir einen windgeschützten Platz? Aus der Vorwoche kennen wir die Parkplätze in Islantilla und genau da fahren wir hin! Perfekter Windschutz und gleichzeitig freie Sicht auf die riesigen Wellen - solche Plätze sind nicht leicht zu finden :-)
Teil 5: Im Tal des Rio Guadiana bei Alcoutim und Pomarão sowie in Puebla de GuzmanWir bleiben zwei Tage auf einem schönen Naturplatz in Alcoutim über dem Rio Guadiana. Bei der Weiterfahrt sehen wir in Mertola und Pomarão die ersten Folgen der heftigen Regenfälle der letzten Zeit - Parkplätze und Gärten stehen unter Wasser. Von Pomarão im portugiesischen Alentejo wechseln wir wieder auf die andalusische Seite nach Peubla de Guzman und besuchen zwei Wallfahrtsstätten.
Schwerpunkt dieses Teils unseres Reiseberichtes ist das Hochwasser im Rio Guadiana und im Alqueva-Stausee aufgrund der lang anhaltenden heftigen Regenfälle. Besonders betroffen ist in Pomarão / Portugal das Restaurant Café do Cais, seit über 10 Jahren unser Lieblingsrestaurant in der Region. Fassungslos erleben wir mit, wie es 24 Stunden nach unserem letzten Mittagessen unter Wasser steht. Sturmwarnungen mit Böen bis 110 km/h treiben uns zweimal zurück auf den windgeschützten Platz in Puebla de Guzman / Spanien. Da keine Wetterbesserung in Sicht ist beschließen wir, nach einem Besuch des randvollen Alqueva-Stausees und einer Übernachtung in Monsaraz aus dem Südwesten der iberischen Halbinsel in den Nordosten zu fahren.
Teil 7: Aus dem portugiesischen Alentejo an die Costa Brava in Katalonien / Nordost-SpanienWetterbedingt fahren wir aus dem Südwesten der iberischen Halbinsel quer durch Spanien in den Nordosten nach Katalonien. Unser erstes Ziel ist hier der Wohnmobil-Stellplatz Autocaravaning Palamós als Ausgangspunkt für Wanderungen an einem besonders schönen Teil der Küste. Eine absoluter Höhepunkt ist für uns Freunde der Rock- und Popmusik der Karnevalsumzug mit tollen Kostümen und Tanzvorführungen zu 80 Jahren Musikgeschichte vom Rock-´n-Roll der 50er Jahre bis Bon Jovi und Lady Gaga.
Teil 8: Grandiosa Rua de Carnaval 2026 - Karnevalsumzug in Palamós Der wichtigste Grund für unseren Aufenthalt in Palamós ist der Große Karnevalsumzug am Samstag. Der hat mit dem Rosenmontagsumzug in Köln und anderen Metropolen deutschen Karnevals aber nicht viel Ähnlichkeit! Italopop, Bon Jovi, Lady Gaga, Rock'n'Roll und vieles mehr aus 80 Jahren internationaler und spanischer Rock- und Popmusik gibt's beim Grandiosa Rua de Carnaval in Palamós zur Begleitung der Tänzerinnen und Tänzer in unterschiedlichsten Kostümen.
Teil 9:
Teil 10:
Teil 11:
Teil 12:
Teil 13:
Teil 14:
Teil 15:
Auf Facebook berichten wir während unserer Reisen fast täglich "live" mit Fotos und Angabe des Standorts. Bei Interesse bitte auf meiner Facebookseite auf "abonnieren" klicken.
|