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Mit dem Wohnmobil im Tal des Rio Guadiana bei Alcoutim und Pomarão sowie in Puebla de Guzman

Teil 5 von x: Überwintern mit dem Wohnmobil in Spanien und Portugal im Winter 2025/2026

Wir bleiben zwei Tage auf einem schönen Naturplatz in Alcoutim über dem Rio Guadiana. Bei der Weiterfahrt sehen wir in Mertola und Pomarão die ersten Folgen der heftigen Regenfälle der letzten Zeit - Parkplätze und Gärten stehen unter Wasser.

Von Pomarão im portugiesischen Alentejo wechseln wir wieder auf die andalusische Seite nach Peubla de Guzman und besuchen zwei Wallfahrtsstätten.

28. bis 30.01. Islantilla - Alcoutim 74 km

Nach windgeschütztem Kuschelcamping im Sturm am Atlantik fahren wir zum perfekten Freisteh-Platz im Tal des Rio Guadiana in Portugal zwischen den Blüten von Mandelbäumen, Sauerklee, Ringelblumen und Rosmarin.

"Wo Reinerts sind, da scheint die Sonne!", hat kürzlich jemand gesagt :-) Das klappt zwar nicht immer hundertprozentig.

Aber als wir Mittwochmorgen in Islantilla starten, werden für Alcoutim null Sonnenstunden und gelegentlich leichter Regen am Nachmittag angekündigt. Kaum dort angekommen begrüßen uns die ersten Sonnenstrahlen und werden im Laufe des Nachmittags noch mehr. Von unserem Platz blicken wir auf die Boote im Rio Guadiana, das spanische Sanlúcar de Guadiana und das Castillo de San Marcos hoch über dem Ort.









In der Nacht werden die Wildkameras aufgestellt. Außer einer Katze läuft aber nichts und niemand vor die Bewegungsmelder.


Am Donnerstag fällt für kurze Zeit etwas Nieselregen, aber auch die Sonne lässt sich ab und zu blicken. Vor unserer Ankunft hat es jedoch reichlich geregnet. Ich entdecke beim Spaziergang einen kleinen Bach mit Wasserfall, der mir bei früheren Besuchen noch nie aufgefallen ist.



Morgenhimmel, Sonnenaufgang und Nebel in Alcoutim über dem Rio Guadiana - bedarf keiner weiteren Worte, einfach nur schön!






30.01. bis 02.02. Alcoutim - Mertola - Pomarão 58 km

Die Folgen des Regens der letzten Tagen sehen wir bei der Weiterfahrt in Mertola. Auf dem bei Wohnmobilisten beliebten Parkplatz am Rio Guadiana unterhalb der schönen Stadt haben wir auch schon mehrmals gestanden.

Die Fotos zeigen den Vergleich zwischen früheren Besuchen und den Blick auf den überfluteten Parkplatz am 30. Januar 2026.





Nach dem Anblick des überfluteten Parkplatzes in Mertola fahren wir in gespannter Erwartung nach Pomarão. Wie mag es dort auf dem großen Parkplatz am Fluss aussehen?

Der Blick von der Zufahrtsstraße oberhalb des Ortes zeigt einen leeren Parkplatz. Üblicherweise sieht man hier viele Wohnmobile.


Die drängen sich jetzt auf beiden Seiten der Straße. Später erfahren wir, dass die Polizei den Platz vorsichtshalber geräumt hat. Das Wasser des Rio Guadiana ist aber nicht ganz so hoch gestiegen - bisher.


Zum Glück finden wir am Straßenrand noch einen Platz mit freier Sicht auf den Fluss.


Keine Angst, auf dieser Straße fährt fast niemand. Hinter dem letzten Wohnmobil wird aus der Straße eine Schlaglochpiste. Sie führt zu einigen Gebäuden, die wohl in der Saison als Ferienhäuser vermietet werden.


Apropos letztes Wohnmobil: Wir lieben ja Wandbilder/ Murales/ Street Art/ gut gemachte Graffiti. Das hier ist doch einfach nur: Wow!


Ruhige Lage mit guten Aussichten





Nochmal zurück zum Thema Hochwasser: Die Bilder zeigen die Gärten am Fluss, teilweise am Freitagnachmittag, teilweise nach Rückgang des Wasserstandes am Samstag.




Bilder unserer Wanderung am Rio Guadiana von Pomarão flussaufwärts, Bilder aus dem hübschen kleinen Dorf und Informationen zu seiner Geschichte












02./03.02. Pomarão - Puebla de Guzman / Ermita Virgen de la Peña 49 km

Wolkenlos ist es am Montagmorgen bei unserer Fahrt durch die üppig grüne Landschaft von Pomarão zur Ermita Virgen de la Peña bei Puebla de Guzmán.


An der Wallfahrtsstätte gibt es riesige Parkplätze mit toller Fernsicht und bis zum späten Nachmittag bleibt es hier sonnig.











Weit im Süden und im Norden sehen wir Wolken und Regenschauer. Als uns dann auch mal für wenige Minuten ein kurzes Schauer trifft werden wir danach sofort durch einen Regenbogen entschädigt.





03. bis 05.02. Puebla de Guzman / Ermita Virgen de la Peña - Ermita de Nuestra Señora de Piedras Albas - (Pomarão - Puebla de Guzman / Wohnmobil-Stellplatz) 97 km
Ein über 640 Jahre alter Olivenbaum und die Erscheinungen eines Hirten vor 555 Jahren

Von der Ermita Virgen de la Peña bei Puebla de Guzmán wollen wir zurück nach Pomarão. Auf dem Weg dorthin besuchen wir die nächste Wallfahrtsstätte, die Ermita de Nuestra Señora de Piedras Albas. Beide haben ihren Ursprung in den "Erscheinungen" eines Hirten im Dezember 1470.






Diese "Wiese" ist gar keine Wiese sondern einer der Parkplätze für Wallfahrer. Die kommen zum Glück nicht während unseres Besuchs.


Sonst könnten wir vor lauter Menschen sicher nicht den über 640 Jahre alten Olivenbaum sehen.




Wie geplant fahren wir weiter nach Pomarão, müssen den Ort wegen der Hochwassergefahr aber kurz nach unserer Ankunft wieder verlassen. Das kommt tatsächlich - viel schlimmer als wir es uns vorstellen konnten. Der Bericht dazu folgt ausführlich

im nächsten Teil dieses Reiseberichtes.


Hier geht es zur Gesamtübersicht dieses Reiseberichtes.


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