Mit dem Wohnmobil im Westen Andalusiens in La Palma del Condado und an der Costa de la Luz in IslantillaTeil 4 von x: Überwintern mit dem Wohnmobil in Spanien und Portugal im Winter 2025/2026 Zur Abwechslung von Strand und Meer fahren wir in die schöne Kleinstadt La Palma del Condado. Dann beunruhigen uns Sturmwarnungen bis 100 km/h. Wo finden wir einen windgeschützten Platz? Aus der Vorwoche kennen wir die Parkplätze in Islantilla und genau da fahren wir hin! Perfekter Windschutz und gleichzeitig freie Sicht auf die riesigen Wellen - solche Plätze sind nicht leicht zu finden :-)
22. bis 25.01. Matalascañas - La Palma del Condado 65 kmNach einer Woche an der Küste fahren wir Donnerstag ins Hinterland auf den Stellplatz der schönen andalusischen Kleinstadt La Palma del Condado. Auf dem Stellplatz stehen wir fast allein, die meisten anderen Wohnmobile verteilen sich auf weiteren Flächen in der Umgebung.
In der Nacht rauscht der Regen auf unseren Campingbus aber am Morgen scheint für unseren Stadtbummel wieder die Sonne. Freitagmorgen findet auf der Fläche gegenüber der Wochenmarkt statt.
Über den Markt gehen wir ins Zentrum zur Plaza de España.
Man muss schon genau hinschauen, um auf den Kirchtürmen die Störche und ihre Nester zu erkennen.
Am 23. Januar steht und hängt hier noch die Weihnachtsdekoration.
Cervantes-Denkmal am Plaza de España
Ein Spezialgeschäft für Kommunions-Kinderkleidung
Bilder im Villa-Luisa-Park
Weitere Bilder aus La Palma del Condado von unseren Spaziergängen am Freitag und Samstag
25. bis 28.01. La Palma del Condado - Islantilla 84 kmSeit Beginn unserer Reise haben wir ja unglaublich Glück mit dem Wetter gehabt. Aus allen Regionen der iberischen Halbinsel erreichen uns seit Ende Dezember Meldungen über Regen und Sturm während wir ganz überwiegend von der Sonne verwöhnt werden. Das wird sich nun aber nach den Wetterprognosen auch bei uns für die nächsten Tage ändern. Wir versuchen, windgeschützte Plätze mit festem Untergrund zu finden und fahren Sonntag wieder auf den Strandparkplatz Islantilla, auf dem wir bereits vor einer Woche waren. Dramatische Wolken über dem glänzenden Meer empfangen uns hier.
Am Montag gibt es gleich ab Sonnenaufgang wesentlich mehr Sonne als angekündigt.
Unser Platz mit freier Sicht auf Strand und Meer ist ideal. Genau hier hatten wir auch beim ersten Besuch vor einer Woche gestanden.
Ab Mitternacht sollen die Böen aber rasch von 50 km/h auf 80 km/h zunehmen und für den frühen Dienstagmorgen werden 10 bis 20 L/qm Regen angekündigt. Da wollen wir nicht frei quer vorm Wind stehen und ändern unsere Position.
Wir fahren Montag etwa zwanzig Meter weiter in den Windschutz des großen Phoenix und der Sträucher auf den Dünen.
Montagabend gibt´s nochmal einen schönen Abendhimmel.
Vom Sturm am Dienstagmorgen bekommen wir nichts mit außer dem tobenden Meer beim Blick aus dem Fenster im Morgengrauen.
Tagsüber lässt der Wind nach, es wird viel sonniger als angekündigt und der Atlantik bietet Wellen vom Feinsten.
Was für ein idealer windgeschützter Platz mit Meerblick
Dann kommt allerdings die Sturmwarnung für die nächste Nacht: 100 km/h!
Eng zusammen rücken ist die Devise und das machen wir auch mit unseren Besuchern Heidi und Helmut aus unserer ehemaligen Heimatstadt Bad Salzuflen.
Dann gehen wir zusammen ins italienische Restaurant Pavarotti und sind begeistert von dem leckeren Essen und dem aufmerksamen Service. Typisch italienisch und sensationell gut: Risotto mit Schweinefilet, Steinpilzen, Gorgonzola, Speck, Sahne, Eigelb und Parmesan ( nicht fotografiert).
Die von Google Lens übersetzte Speisekarte
Nicht typisch italienisch aber auch hervorragend: Schweinefilet mit Pfeffersauce, Salat und richtig knackigen Pommes.
Der Himmel zeigt sich Dienstagabend wieder recht dramatisch, Böen und Wellen haben aber im Laufe des Tages abgenommen.
Wir verbringen den zweiten Abend mit Heidi und Helmut bei portugiesischem Wein und interessanten Gesprächen und harren der stürmischen Nacht, die da kommen soll. Wir schlafen ungestört vom Sturm und merken erst nach dem normalen Aufwachen Mittwochmorgen, dass unser Blauer Nordfriese manchmal etwas schaukelt. Als es hell wird zeigt aber der Blick aus unserem Wohnzimmer auf die Wellen, dass die Böen doch wohl stärker waren als in der Nacht zuvor.
Der Wind bläst aus West-Südwest und trifft nicht frontal auf die Küstenlinie - man sieht, die Wellen kommen von der Seite. Ansonsten würden Wasser und Wellen sicher erheblich höher steigen.
Als der Wind nachlässt gehe ich nochmal an den Strand, danach beschließen wir spontan, jetzt die Costa de la Luz zu verlassen. Für die nächsten Tage werden nur noch Böen bis 60 km/h angekündigt. Die vorerst höchsten Wellen haben wir also gesehen. Das Hauptziel unserer Reise ist ja Galicien! Also machen wir uns auf den Weg nach Norden. Mal sehen, wann wir dort ankommen.
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