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Überwintern mit dem Wohnmobil in Spanien und Portugal 2012/2013 - Teil 1 von 12

Wohnmobilstellplätze und schöne Orte und Strände an der Küste im Baskenland in Nordspanien

Die Gesamtübersicht dieser Reise mit den Links zu den einzelnen Teilen des Reiseberichts gibt es HIER!

Bad Salzuflen - Gengenbach - Prémilhat - Capbreton - San Sebastian - Zumaia - Lekeitio 20.12. bis 28.12.2012

20./21.12. Bad Salzuflen - Gengenbach 491 km

Nachdem wir im Oktober 2012 den hübschen badischen Winzerort Gengenbach kennengelernt und vom "weltgrößten Adventskalender" erfahren hatten, wollten wir die Anreise zu unserer Überwinterung in Südwesteuropa mit dem Besuch von Weihnachtsmarkt und Adventskalender verbinden. Eine bequeme Anreise mit der Ankunft gegen 16 Uhr hatten wir geplant. Aber auf der A 5 bei Frankfurt hatten wir ca. 2 Stunden für 5 km in einem Stau verbracht und kamen im strömenden Regen gegen 18 Uhr in Gengenbach an. So macht ein Weihnachtsmarktbummel keinen Spaß und wir blieben zum Abendessen in unserem Campingbus.

Bei der Abfahrt im Morgengrauen haben wir uns noch kurz das Rathaus von Gengenbach angeschaut, das durch die Bemalung der Fenster zum größten Adventskalender der Welt wird.

21./22.12. Gengenbach - Prémilhat 615 km

Von Gengenbach fahren wir zunächst nach Endingen, wo wir beim Autohaus Rosswog in der Königschaffhauser Straße 14 in unsere Gastankflasche Gas mit 95-prozentigem Propananteil füllen lassen. Dann geht es weiter zum Wohnmobilstellplatz in Prémilhat bei Montlucon am Etang de Sault, den wir im März dieses Jahres dank Stellplatzatlas Europa erstmals bei einer Frankreich-Durchquerung genutzt haben.

22. bis 24.12. Prémilhat - Capbreton 538 km

Auf gebührenfreien überwiegend vierspurigen Nationalstraßen und Autobahnen wollen wir heute unseren "Stammplatz" in Capbreton erreichen. Etwa 20 km südlich von Bordeaux stehen wir plötzlich am Ende eines Staus. An einer Baustellenausfahrt folgen wir einigen ortskundigen (?) Franzosen und fahren abwechselnd links und rechts neben der Autobahn ca. 15 km (!) südwärts. Auf der Autobahn bewegt sich kaum etwas und der Beginn des Staus ist nicht in Sicht, als wir uns an einer Autobahnauffahrt entscheiden müssen, wie es weitergehen soll. Wir beschließen, über Landstraßen in Richtung Mimizan zu fahren und von dort die küstennahe Straße nach Capbreton zu nehmen. So erreichen wir nur ca. 45 Minuten später als bei freier Autobahn unseren Stellplatz. Wie gut, dass wir "illegal" die Autobahn verlassen haben.

Auf dem Stellplatz stellen wir bei der Ankunft erstaunt fest, dass hier nur 4 Wohnmobile auf der riesigen Fläche stehen. Zur Übernachtung kommen zwar noch etliche (Stauopfer ?) dazu. Aber am nächsten Morgen fahren alle weiter ...

... und wir haben bis zum Abend den riesigen Platz direkt hinter den Dünen ganz für uns allein. Bei der Ankunft am Samstag gegen 16 Uhr zeigte das Außenthermometer 18 Grad, am Sonntag erreicht es die von der Wetterprognose angekündigten 20 Grad. Da müssen schon die für Portugal geplanten T-Shirts ausgepackt werden :-)

Unsere neue Begleiterin Bella hat sofort den Vorteil des sonnigen Plätzchens bei geöffneter Schiebetür erkannt - deshalb wollte sie unbedingt zu Menschen mit Kastenwagen als Wohnmobil :-) .

Hier die "Geschichte" eines Straßenhundes von Sardinien, der nach einem Umweg über Hamburg seine Heimat in unserer festen Wohnung in Bad Salzuflen und in unserer mobilen Campingbus-Wohnung gefunden hat. Nach unserer Erfahrung mit der Vermittlung von Gaia, die jetzt Bella heisst, können wir die Tierschutzorganisation respekTiere e.V. nur empfehlen!

Am Samstagnachmittag scheinen die Häuser von Hossegor über dem Wasser zu schweben.

Am Sonntag sieht man sie bei wolkenlosem Himmel ganz klar ...

... und auch das baskische Bergland ist beim Blick nach Süden gut zu erkennen.

24./25.12. Capbreton - San Sebastian 92 km

Im letzten Jahr hatten wir Hondarribia und San Sebastian im spanischen Baskenland einen ausführlichen Besuch abgestattet und einige Tage auf dem Campingplatz bei San Sebastian verbracht, Bericht mit vielen Fotos siehe hier!

Diesmal fahren wir zum Wohnmobilstellplatz in San Sebastian in der Nähe der Universität, den wir dieser hervorragenden spanischen Website entnommen haben: https://sites.google.com/site/acactivoguia/home/euskadi . Von hier erreicht man in ca. 15 Minuten zu Fuß den Boulevard am Hauptstrand La Concha. Bevor wir jedoch losmarschieren, marschieren erstmal andere:

Kurz nach unserer Ankunft auf dem Stellplatz nehmen auf der Straße vor der Parkplatzzufahrt jung und alt in traditioneller Bekleidung Aufstellung ...

... und machen sich "mit Pauken und Trompeten" auf den Weg in Richtung Strand. Wir folgen ihnen etwas später auf dem kürzesten Weg zum Strandboulevard durch die Wohn- und Kneipenstraße Matea Kalea.

Dabei passieren wir diesen reichdekorierten Weihnachtsbalkon ...

... und müssen manchmal auf die Fahrbahn der Einbahnstraße ausweichen, da die Umzügler hier am Nachmittag des 24.12. die Bürgersteige der zahlreichen Bars belagern.

Am Strand angekommen prahlt das Thermometer mit 23°, was hier am Boulevard wohl durchaus der Lufttemperatur entspricht.

Auch das "Strandleben" der wenigen Besucher zeigt, dass man es hier ohne warme Bekleidung gut aushalten kann.

Nach Umzug und Barbesuch bietet der Strand genug Platz für ein Fußballspiel, wobei Mutters Kleid die Bewegungsfreiheit etwas einschränkt.

Dunkle Wolken liegen über dem Meer während San Sebastian von der Sonne verwöhnt wird.

25./26.12. San Sebastian - Zumaia 37 km

Die oben genannte spanische Website erweist sich bzgl. offizieller Wohnmobilstellplätze als Volltreffer und wir sind überrascht von der Stellplatzdichte an der baskischen Küste.

Allerdings entspricht nicht jeder Stellplatz unseren Wünschen. Hier in Getaria ist die Zufahrt zu Ort und Hafen für Wohnmobile verboten. Der ausgeschilderte Wohnmobil-Parkplatz liegt zwar direkt am Meer, aber zwischen Küstenstraße (links) und Orts-/Hafenzufahrt (rechts).

Wenige Kilometer weiter westwärts erwartet uns der nächste Wohnmobilstellplatz in Zumaia etwa 200 m rechts des Kreisels direkt am Fluss und somit dicht an der hübschen baskischen Hafenstadt.

"Oh nein!" denkt man sicher bei diesem Anblick, denn wie auf der spanischen Website angegeben befindet sich der Wohnmobil-Stellplatz im Industriegebiet. Wir fühlen uns hier aber sehr wohl, denn am 25.12. wird natürlich auch hier nicht gearbeitet und am 26.12. (hier kein Feiertag!) haben wir morgens garnicht bemerkt, dass hinter der Firma einige PKW von Mitarbeitern geparkt haben.

Schaut man in die andere Richtung, ...

.... liegt der Platz recht idyllisch am Fluss.

Hier kann man die Gezeiten beobachten und hat die nur wenige hundert Meter entfernte Kleinstadt im Blick.

Am nächsten Morgen machen wir einen Stadtbummel ...

... und schauen uns das hübsche Zentrum ...

... sowie den auf der Westseite des Ortes gelegenen Strand an.

26. bis 28.12. Zumaia - Deba - Lekeitio 49 km

Wir fahren auf der kurvenreichen Küstenstraße westwärts, die wie hier bei Deba oft direkt an der Steilküste entlang führt und tolle Ausblicke auf die Brandung des Meeres bietet. Hier warten etliche Surfer auf die perfekte Welle.

Nur in der Vergrößerung kann man die Menschen als kleine schwarze Punkte erkennen.

Die Straße an der Küste entlang gehört für uns zu den "Traumstraßen der Welt". Allerdings kommt man aufgrund der Kurven und Steigungen sowie zahlreicher Parkplätze für Fotostopps nur langsam voran.

Schon der nächste Küstenort Ondarroa bietet wieder einen Wohnmobilstellplatz. Der befindet sich allerdings direkt zwischen Sportzentrum und Nationalstraße und deshalb lassen wir ihn rechts liegen ohne anzuhalten.

Einen Volltreffer hingegen hat die nächste Hafenstadt Lekeitio zu bieten: 14 kostenlose numerierte Plätze und eine V+E-Anlage. Allerdings können wir nicht erkennen, wo man die für die Wasserversorgung benötigten Jetons bekommen kann. Da wir in San Sebastian vollgetankt hatten besteht aber auch noch kein Wassermangel. An der grünen Hängen hinter dem Stellplatz stehen Kühe und Ziegen auf den Weiden, man wähnt sich eher im Allgäu als an der Küste des Atlantik.

Aufgrund der Beschreibung im Reisehandbuch Nordspanien hatten wir Lekeitio eh in unserem Reiseprogramm: "Von grünen Hügeln umgeben liegt das Fischerstädtchen an einer weiten Bucht ... Der große Hafen ist voller Schiffe, die ausgesprochen hübsche Altstadt erweist sich mit ihren engen Gassen ...als angenehmes Revier zum Flanieren. Tagsüber lässt es sich an einem der zwei Strände wohlsein." Mit diesen Worten des Reisehandbuches im Kopf machen wir uns auf den Weg in Richtung Zentrum und Hafen und werden nicht enttäuscht.

Dank des ruhigen Wohnmobil-Stellplatzes verbringen wir zwei Tage in diesem schönen Städtchen.

Nach gut 10 Minuten erreicht man zu Fuß vom Stellplatz Hafen und Strand von Lekeitio.

Die kleinen baskischen Hafenstädte sind einfach nur schön!

Das können wir besonders dank des traumhaften Wetters ausführlich genießen und bleiben zwei Tage hier.

Obwohl nur ein leichter Wind weht ...

... sorgt die Brandung an der Schutzmauer des Hafens für ansehnliche Gischtfontainen.

Von der Schutzmauer aus sieht man, wie dicht hinter Hafen und Häusern die grünen Hügel des Baskenlandes aufsteigen.

Am nächsten Morgen werden wir vom Strandboulevard aus Zeugen eines Fußballturniers!

Bei Ebbe wurden drei Spielflächen gekennzeichnet, sechs Tore aufgestellt und sechs Kindermannschaften spielen gleichzeitig - um den Neujahrspokal von Lekeitio?

Auf jeden Fall applaudieren die Eltern kräftig beim erfolgreich verwandelten Elfmeter!

Das Wetter bleibt schön und so bleiben wir länger als geplant an der baskischen Küste, mehr dazu

im 2. Teil unseres Reiseberichtes.

Die Gesamtübersicht dieser Reise mit den Links zu den einzelnen Teilen des Reiseberichts gibt es HIER!

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