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Überwintern mit dem Wohnmobil in Spanien und Portugal 2011/2012 - Teil 4 von 13

Die Gesamtübersicht dieser Reise mit den Links zu den einzelnen Teilen des Reiseberichts sowie Karten mit dem Reiseverlauf gibt es HIER!

Caminha - Rio Minho - Serra da Peneda - Ria Lima 29.12.2011 bis 07.01.2012

Autobahn-Maut in Portugal

Nach einer Woche Aufenthalt auf dem Campingplatz in Caminha wollen wir unsere Reise fortsetzen, stehen aber vor einem ungelösten Problem:

Ein Teil der Autobahnen in Portugal war bis 2011 gebührenfrei. Aufgrund der Finanzkrise wurde auch für diese Autobahnen eine Maut eingeführt. Dies gilt unter anderem für die Algarve-Autobahn, aber auch für etliche Strecken im Norden.

Da es an diesen früher gebührenfreien Autobahnen keine Kassenhäuschen gibt, wurde ein elektronisches Verfahren eingeführt - mit sehr komplizierten Varianten für ausländische Besucher:

Hier ein Überblick über Strecken und Bezahlmöglichkeiten auf der deutschsprachigen Seite von visitportugal.

Für uns wäre wohl bei 2 1/2 Monaten Aufenthalt das Gerät von viaverde die beste Lösung, das laut den Informationen dieser Seite von viaverde für 3 Monate gemietet werden kann. Leider finden wir auf der Seite keine Information, wo man dieses Gerät mieten kann.

Für eine E-Mail-Anfrage in Englisch haben wir zwar eine Lesebestätigung aber keine Antwort bekommen.

Im weiteren Verlauf der Reise beschränken wir uns daher auf die Benutzung der schon früher mautpflichtigen Autobahnen und weichen ansonsten auf andere Straßen aus.

Nachtrag: Am 21.Januar erhalten wir eine E-Mail-Antwort auf unsere Anfrage vom 4. Januar! Inhalt: Die Beschreibung des Verfahrens in portugiesischer Sprache, so wie es auf der o.g.Website steht und eine pdf-Datei mit der "Lista de Lojas e Postos VVP". Für uns komt diese Information viel zu spät, wir haben die entsprechenden Autobahnen bisher gemieden und werden sie im weiteren Verlauf der Reise nicht benötigen.

Hier zunächst Bilder von unserem einwöchigen Aufenthalt in Caminha:

Ein französisches und ein spanisches Wohnmobil befinden sich bei unserer Ankunft auf dem Campingplatz Caminha. Nach dem Neujahrswochenende reisen beide ab und an den letzten Tagen unseres Aufenthalts gibt es außer uns nur noch ein holländisches Paar in einem Bungalow als weitere Gäste.

Der Campingplatz Caminha liegt direkt an der Mündung des Rio Minho etwa 200 m vom Strand entfernt, die Entfernung zum Ortszentrum beträgt ca. 2 km.

Auf der Nordseite des Rio Minho sieht man das spanische Städtchen A Guarda ...

... und vor der Mündung auf der portugiesischen Seite ein Fort auf einer Sandbank.

Während unseres Stadtbummels Anfang Januar stehen noch "der Weihnachtsbaum" ...

und die lebensgroßen Krippenfiguren

... in einer gesichtslosen Variante.

05.01.2012 Caminha - Valença do Minho - Alevadas/ Rio Minho 70 km

Nach einer Woche auf dem Campingplatz, davon drei bewölkten Tagen mit gelegentlichem Nieselregen und einigen Stunden Landregen, fahren wir den Minho aufwärts zunächst dorthin, wo wir Portugal erreicht hatten - nach Valença do Minho, siehe den vorherigen Teil unseres Reiseberichtes.

Wer sich nicht dem Verkehrsgewusel auf den ausgeschilderten Parkplätzen am Rand der Festungsstadt aussetzen will findet eine gute Alternative zwischen Stadt und Rio Minho ganz nah an der Grenzbrücke zu Galicien/Spanien. Von hier erreicht man mit etwa 200 Schritten ...

... den Aufstieg in die Festungsanlage mit der Altstadt von Valença do Minho.

Ein mehrstufiges System aus Mauerringen und Gräben sollte spanische Angreifer von der Eroberung abhalten.

Im vorherigen Teil unseres Reiseberichtes hatten wir die enge Fahrbahn im "Erdgeschoss" der Brücke von Tui nach Valença do Minho gezeigt. Hier sieht man einen Zug der eine Ebene darüber den Rio Minho überquert.

Viele schöne Häuser bieten sich als Fotomotiv an, ...

... lassen sich in den engen Gassen aber nur schlecht fotografieren.

Weiter flussaufwärts lernen wir den Minho in seiner wilden Variante kennen. Als Wildfluss rauscht er zwischen den Felsen hindurch...

... und an solchen Stromschnellen südlich von Melgaço erfreuen sich die Rafting-Freunde.

06.01.2012 Rio Minho - Serra da Peneda - Castro Laboreiro - Lobios Os Banos 65 km

Nun geht es steil bergan in vielen Kurven auf gut ausgebauter Straße in den Nationalpark der Serra da Peneda mit über 1.300 m hohen Bergen.

Alte Brücken aus der Römerzeit überqueren hier tiefe Schluchten mit tosenden Bächen ...

... bei Castro Laboreiro auf ca. 1.000 m Höhe.

Noch etwas höher kleben winzige Dörfer an den kargen Hängen.

Die für diese Region typischen Felsformationen ...

... lassen der Phantasie Raum um Figuren in diesen Kunstwerken der Natur zu erkennen.

Wir fahren abwärts, überqueren dabei die Grenze nach Spanien und erreichen im Ort Lobios in der galicischen Provinz Ourense den WOMO-Badeplatz Nr. 21 Os Banos "vom Schulz" - Mit dem Wohnmobil nach Portugal. Soviele Reisemobile wie hier - 7 außer unserem - haben wir seit Beginn unserer Reise am 8.12. noch nicht auf einem Platz gesehen.

Alle haben spanische Kennzeichen und bei milden 15°C am Nachmittag nutzen deren Besatzungen das warme frei zugängliche Thermalbecken zwischen Stellplatz und Fluss. Nachts fällt allerdings die Kälte von den umliegenden Bergen ins Tal und mit - 2,9°C zeigt das Thermometer am nächsten Morgen die bisher tiefste Nachttemperatur unserer Reise an.

Das kleine kanalisierte Flüsschen vor uns kann bei starken Regenfällen ein riesiger reißender Fluss werden, wie die Reste eines Hochwassers in den Sträuchern zeigen!

07.01.2012 Os Banos - Lindoso - Ponte da Barca - Braga (Bom Jesus do Monte, Monte Sameiro) 95 km

Rauhreif liegt auf den Wiesen und Nebel im Tal über dem Stausee von Lindoso bei unserer Weiterfahrt am nächsten Morgen.

Aus der 120 m hohen Staumauer zischt das Wasser des Rio Lima, in dessen Tal wir jetzt flussabwärts nach Westen fahren, nun wieder auf portugiesischem Gebiet.

Bis zu 200 m tief ist die enge Schlucht des Rio Lima, die Straße führt oft nah am Abgrund entlang und bietet tolle Ausblicke ins Tal.

Gelegentlich gibt es Ausbuchtungen am Straßenrand um für einen Fotostopp zu halten. Dieses Bild haben wir nachstehend "in Einzelteile" zerlegt, weil es alle Sehenswürdigkeiten der Strecke in sich vereint.

Im Vordergrund noch im Schatten liegend sieht man die ganz alten Naturstein-Häuser und die engen Gassen des Dörfchens.

Auf der anderen Seite des Flusses erkennt man weitere Dörfer an den steilen Hängen, je höher um so kleiner.

Im Schatten ist das enge Tal des Rio Lima mit dem rauschenden Fluss kaum zu erkennen. Wir waren von dieser Landschaft (Rio Minho, Rio Lima und Serra da Peneda dazwischen) im äußersten Nordosten Portugals total begeistert.

Wenige Kilometer weiter westlich verändern sich Landschaft und Fluss, bei Ponte de Barca fließt der Rio Lima langsam dahin und die hohen Berge sind nur noch östlich des hübschen kleinen Städtchens zu sehen.

Einige sehenswerte Gebäude bietet die kleine Stadt, ...

... deren Tourismusamt alles ausführlich beschriftet hat.

Einen Schwerpunkt bilden dabei natürlich wieder Kirchen ...

... und Altäre.

Ob diesen Weg schon die alten Römer benutzt haben?

Vom Parkplatz an der Brücke über den Rio Lima führt eine alte Brücke über einen wilden Zufluss. Rechts davon liegt ein riesiger Parkplatz, den man gut als Übernachtungsplatz nutzen könnte. Wir fahren jedoch weiter ...

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... Fotos und Informationen zu den Wallfahrtsstätten Bom Jesus und Monte Sameiro, Guimaraes - die Kulturhauptstadt Europas 2012 - und die Fahrt an die Küste gibt es hier im 5. Teil des Reiseberichtes.

Die Gesamtübersicht dieser Reise mit den Links zu den einzelnen Teilen des Reiseberichts sowie Karten mit dem Reiseverlauf gibt es HIER!

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