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31.12.2006 Teil 2 Terjit Adrar-Gebirge

35 km südlich von Atar biegen wir an der Polizeikontrolle auf die ausgeschilderte Piste nach Terjit ab. Die Piste ist auch für Wohnmobile befahrbar, allerdings gibt es einige kurze Teilstrecken mit extremen Wellblech.

Hier beginnt das Adrar-Gebirge mit seiner Mischung aus Tafelbergen, Schluchten und vereinzelten Dünen.

Die Oase soll 13 km nach der Abzweigung folgen. Nach 11 km führt eine schmale Piste nach links mit dem Hinweisschild zu einer Auberge. Daraus schließen wir, das es auf der breiten Piste geradeaus weiter zur Oase geht. 17 km nach Verlassen der Teerstraße auf einer Hochebene wird uns klar, dass dies wohl der falsche Weg ist, und wenden an einer weiteren nicht beschilderten Pistengabelung. Unser Fehler wird jedoch belohnt ...

... mit einem herrlichen Ausblick auf die Landschaft und die Piste im Tal, über die wir hier rauf gefahren sind und gleich wieder zurück müssen. Der Ausblick ist doch einen kleinen Umweg wert.

So können wir auch noch diesen Blick über eine Düne im Tal genießen.

Das es hier mitten in der Wüste plötzlich einen kleinen Bach gibt, ist natürlich schon beeindruckend.

Aber im Vergleich zu den Palmenoasen am Erg Chebbi und in anderen Teilen Marokkos hält sich unsere Begeisterung doch in Grenzen.

Wer mit einem "normalen" Wohnmobil ohne Allradantrieb und mit wenig Bodenfreiheit unterwegs ist, sollte etwa einen Kilometer vor der Oase vor Beginn dieses Weichsandfeldes parken. Wer das nicht glaubt, sollte sich dieses Quicktime-Video anschauen und dann vor Ort selbst entscheiden.

Von der Oase fahren wir wieder in Richtung Teerstraße. Wir verlassen die Hauptpiste etwa 7 km vor erreichen der Straße und fahren einige Hundert Meter über eine schmale Piste ...

... in einen Steinbruch, ...

... wo wir zwischen den Tafelbergen des Adrargebirges den einsamsten Silvesterabend unseres Lebens verbringen (20/16/42N;13/07/51W). Unsere Nachtruhe wird hier zwar durch kein Feuerwerk gestört, aber durch kräftigen Sturm, der die ganze Nacht über den Campingbus durchschüttelt. So wachsen unsere Zweifel, ob wir uns am Neujahrstag wie geplant auf den Weg nach Chinguetti machen sollten.

Falls Sie über eine Suchmaschine oder einen externen Link direkt auf diese Seite gekommen sind: Hier gibt es den vollständigen Reisebericht "Marokko/Mauretanien 2006/2007".

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