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24.12.2006

Durch die mauretanische Wüste bis an den Senegal

Von unserem Übernachtungsplatz in der Wüste geht es heute durch die mauretanische Hauptstadt Nouakchott bis an den Senegal.

Immer wieder stehen Nomadenzelte am Wegesrand.

Südwestlich von Nouakchott wurde über viele Kilometer ein "Schutzwall" vor Sandverwehungen gepflanzt.

In den Senken zwischen den Dünen befinden sich zahlreiche kleine Orte.

Unterschiedlich Farben des Sandes faszinieren uns ebenso wie der Wechsel der Vegetation.

Nachdem wir die kleine Stadt Boutilimit passiert haben...

... nimmt die Vegetation rasch zu.

Ebenso wird die Besiedlung immer dichter.

Zunächst wächst nur in den Senken Gras...

... aber mit jedem Kilometer nimmt die Vegetation weiter zu ...

... und ebenso die Anzahl der Tiere auf ...

... und neben der Fahrbahn. Was weit im Hintergrund wie ein See aussieht, ist diesmal keine Fata Morgana sondern wirklich einer, der See von Aleg.

Auch lautes Hupen lässt die Esel meistens reglos auf der Fahrbahn verharren. Darauf verlassen darf man sich aber nicht, denn manchmal traben sie los, wenn man nur noch wenige Meter entfernt ist.

Hunderte (Tausende?) von Kadavern unterschiedlicher Verwesungsstadien aller hier lebenden Tierarten zeugen davon, dass man diese Strecke nur sehr aufmerksam und bei Tageslicht befahren sollte.

Wenige Kilometer westlich von Aleg zweigt eine gute Teerstraße nach Bogue (Boghe) ab, wo wir 5975 km nach dem Start in Vlotho an der Weser den Senegal erreichen, nachdem wir uns an der Gabelung vor Bogue rechts halten (links geht es nach Kaedi). Die Teerstraße endet am Ortsrand von Bogue auf dem Senegaldamm. Das andere Ufer des Flusses gehört zur Republik Senegal.

Die dichte Vegetation mit Wasservögeln lässt nicht vermuten, dass wir noch vor kurzem in der Wüste unterwegs waren.

Wir suchen uns einen Übernachtungsplatz an einem Zaun neben der Piste auf der Landseite des Damms (16/35/16N;14/17/06W). Gaby macht einen Spaziergang mit Julie auf dem Damm und hat damit eine Gruppe spielender Kinder auf uns aufmerksam gemacht. Erst nähern sie sich vorsichtig und zurückhaltend, Touristen sind hier offenbar völlig unbekannt. Niemand ruft hier cadeau, stylo oder argent.

Das wollen wir auch nicht fördern, indem wir ihnen derartiges schenken. Auf meine Frage antworten sie, dass sie in Bogue zur Schule gehen. Wir haben einen Stapel Landkarten von Europa und Nordafrika dabei. Wir markieren auf einer Karte unseren Heimatort Vlotho, unseren jetzigen Standort Bogue und unsere Fahrtroute. Jeder erhält eine Karte und ich sage ihnen, dass sie die zur Schule mitnehmen sollen und ihrem Lehrer zeigen. Ich bin überrascht, dass sie schon die lateinischen Buchstaben gelernt haben und Namen wie Bamako und Mali auf der Karte erkennen. Wir haben viel Spaß miteinander, bis sie mit Einbruch der Dunkelheit nach Hause gehen.

Falls Sie über eine Suchmaschine oder einen externen Link direkt auf diese Seite gekommen sind: Hier gibt es den vollständigen Reisebericht "Marokko/Mauretanien 2006/2007".

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